Matratzenberater

Entscheidungshilfe – Wie finde ich richtige Matratze!

Volkskrankheit Rückenschmerzen: Viele Menschen plagen sich mit Rückenschmerzen! Ständiges Sitzen, Bewegungsmangel, Übergewicht, falsches Liegen und Stress – all das macht dem Rücken mit zunehmendem Alter zu schaffen. Rückenleiden sind in vielen Fällen die Folge von Haltungsfehlern sowie Fehl- und Überbelastung – nicht selten ausgelöst durch falsche oder überalterte Matratzen. Deren empfohlene Lebensdauer von 10 Jahren steht dabei einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von bis zu 20 Jahren gegenüber. Kein Wunder also, wenn das gute Stück in seiner «tragenden Rolle» versagt. 

So unterschiedlich wie die Menschen, so individuell sind auch ihre Anatomie und die Ansprüche an einen kräfteaufbauenden Schlaf. Die optimale Matratze verteilt das Druckgewicht des Körpers gleichmässig. Sie gibt dort nach, wo der Druck am grössten ist, nämlich unter der Hüfte und den Schultern. Gleichzeitig stützt sie Taille und Beine. Eine überalterte Matratze kann diese Rolle nicht mehr übernehmen und ist deswegen für viele Rückenbeschwerden mitverantwortlich. Neben der Stützkraft sind auch der ausreichende Feuchtetransport sowie die bedürfnisgerechte Isolation von grosser Bedeutung.

Was sind Matratzen?  Matratzen sind Polster, die man meist auf Lattenroste oder Unterfederungen legt, um ein komfortables Liegen und Schlafen zu ermöglichen. Die Kombination von Matratzen mit dazu passenden Lattenrosten bezeichnet man als Bettsysteme. Gemeinsam mit dem Rahmen oder Gestell bilden diese Komponenten das Bett. Matratzen sind heute häufig in drei bis neun Liegezonen eingeteilt, die den unterschiedlichen Bedürfnissen der einzelnen Körperregionen auf Stützung gerecht werden sollen. Es wird immer mehr zum Standard, dass der Matratzenbezug abnehmbar ist und gewaschen bzw. gereinigt werden kann.

Prinzipiell lassen sich fünf Arten von Matratzen unterscheiden:

Federkern-Matratzen: Ein Bonnellfederkern Matratzen besteht aus Stahlfedern mit taillierter Form, die durch eine Spirale  miteinander verbunden sind. Andere Formen sind Federkerne aus Endlosfedern (continuous coil) und Leichtfederkerne (LFK) mit mehreren Federn kleineren Durchmessers, deren Endringe im Gegensatz zur Bonnellfeder nicht geschlossen sind.  Am wenigsten punktelastisch ist ein Bonnellfederkern, die Leichtfederkerne und Endlosfederkerne sind vergleichsweise dazu elastischer.
Tonnentaschenfederkern: Federn in Reihen von Stofftaschen eingenäht und diese Reihen zu einer Fläche in Matratzengröße verklammert oder verklebt, handelt es sich um einen Taschenfederkern, der eine gute Punktelastizität aufweist, sich aber für verstellbare Lattenroste nur bedingt eignet. Den höchsten Komfort bietet die Tonnentaschenfederkernmatratze, bei der die Metallfedern eine bauchige Form haben und damit bedeutend flexibler sind als Taschenfederkernmatratzen. Wünscht man sich einen Kompromiss zwischen Taschenfederkern und besserer Biegebelastbarkeit, dann kommen Matratzen in Frage, die vom Kopf- bis zum Fußende abwechselnd Reihen aus Taschenfederkernen und Schaumstoff bieten und so die Vor- und Nachteile der einzelnen Matratzentypen vereinen.
Kaltschaum – Matratzen: Anfänglich waren Kaltschaummatratzen den Latexmatratzen in Punkto Haltbarkeit und Elastizität unterlegen, weshalb lange Jahre Latex als das beste Material für Matratzen angepriesen wurde. Das hat sich heute sehr verändert und Kaltschaum ist, wenn man die gleiche Preislage vergleicht, meisst besser als Latex, da sich der Kern besser bearbeiten lässt und Zonen und Oberflächenschnitte zur exakteren Körperunterstützung führen. Ausserdem ist das Material deutlich atmungsaktiver und leichter. Ein wichtiger Faktor, da wir auch in der Nacht schwitzen. Die Qualität definiert sich einerseits über die Kerndicke der Matratze aber auch über das sogenannte Raumgewicht (RG). Das Raumgewicht sagt aus wie schwer ein Kubikmeter Schaum ist, je höher das Raumgewicht, desto besser.
Latex – Matratzen:

Latexmatratzen (mit Natur- oder Synthetik-Latex): bietet hohen Schlafkomfort und findet gerade im Naturlatexbereich viele Liebhaber. Sie bietet eine gute Anpassung an die einzelnen Körperkonturen.  Man nennt es 100% Naturlatex, wenn der Polymer-Anteil zu 100% aus Naturpolymeren besteht und mindestens 95% beträgt (max. 5% Vulkanisationsmittel).
Visco – Matratzen:

Mit dem Material welches speziell für die Raumfahrt entwickelt wurde, sind inzwischen auch Matratzen für Jedermann gewappnet. Die Matratzen bieten eine sehr gute Anpassungsfähigkeit.

Welche Aufgabe übernimmt die Matratze?

Neben der Beeinflussung des Schlafklimas primär die Abstützung des Körpers in jeder Liegeposition. Grundsätzlich falsch ist die Vorstellung, dass man besonders gesund auf harten Matratzen schläft.

Eine zu weiche Matratze hat Muskelverspannungen und ein Durchhängen der Wirbelsäule mit unnatürlicher Quetschung der Bandscheiben zur Folge.  
Durch den hohen Auflagedruck wird die Durchblutung erschwert. Das fehlende Einsinken der Wirbelsäule in Hüft und Schulterbereich führt zu einer hohen Belastung der Bandscheiben, die sich dann nicht durch Nährstoffzufuhr regenerieren können. Mittel- und langfristig kommt es oft zu chronischen Rückenschmerzen.
optimal sind Matratzen, die sich Ihrer persönlichen Körperform anpassen können. Jeder Bereich der Wirbelsäule wird dann unterstützt. Da jeder Mensch eine andere Anatomie besitzt, müssen funktionsgerechte Matratzen sehr punktelastisch sein. Verschieden feste Liegezonen garantieren zudem, dass sowohl in Rücken-, als auch in Seitenlage der Körper soweit in die Matratze einsinken kann, dass die Wirbelsäule in entspannter Haltung abgestützt wird. 

FAZIT: zu einem perfekt funktionierenden Schlafsystem gehört ein auf die Matratze abgestimmter Systemrahmen oder Lattenroste.

Verstellbare Lattenroste
Matratzen bestehen aus elastischen Materialien. Wenn Sie Ihren Lattenrost über einen langen Zeitraum in angewickelter Position stehen lassen (also auch tagsüber) kann es zu einer Deformation in der Matratzenmitte kommen. Dies ist normal und materialbedingt. Sie können dies verhindern, indem Sie nach dem Aufstehen das Kopf- und Fußteil Ihres Federholzrahmen, Modulrahmenrahmens nach unten stellen.

Wie lange hält eine Matratze?
Keine Matratze hält ewig. Täglich verbringen wir im Durchschnitt 8 Stunden im Bett, das ist ein Drittel unseres Lebens. Ab dem 10. Nutzungsjahr lässt die Stützkraft der Matratze nach und sie sollte auch aus hygienischen Gründen ausgetauscht werden. Man sollte allerdings aus hygienischen Gründen den Matratzenbezug nach 5 Jahren austauschen.
Warum riechen neue Matratzen?
Neue Produkte haben anfänglich immer einen gewissen Eigengeruch. Dies ist ganz normal und kennen Sie bestimmt vom Kauf neuer Kleidungstücke oder eines neuen Autos. Produkttypische Eigengerüche können produktions-technisch nicht komplett ausgeschlossen werden und sind auch bei anderen Kautschukprodukten, wie z.B. Einkochgummiringen und Latexhandschuhen vorhanden. Des weiteren werden unsere Matratzen aus hygienischen Gründen luftdicht verpackt und können daher unmittelbar nach dem Entfernen der Verpackungsfolie einen wahrnehmbaren Geruch besitzen. Nach einer Benutzungszeit von ca. 4 Wochen ist die Matratze nahezu geruchlos. Gesundheitliche Beeinträchtigungen sind mit dem anfänglichen Eigengeruch nicht verbunden. Auch unabhängige Institute, wie Stiftung Warentest, bestätigen uns jährlich hervorragende Gesundheits- und Umwelteigenschaften.
Worauf sollten Allergiker achten?
Allergiker sollten mindestens eine Matratze mit einem abnehmbaren, waschbaren Bezug wählen. Sinnvoll sind auch abnehmbare, waschbare Matratzenbezüge.

Was bedeutet Netzfreischaltung bei Motorrahmen?
Sie liefert dem Motor nur dann Energie, wenn dieser eingeschaltet ist. In der restlichen Zeit hat die Netzfreischaltung die Netzspannung schon im Stecker abgeschaltet. Das bedeutet, dass der Schläfer während des Schlafens keinem „Elektrosmog“ ausgesetzt ist. Die Netzfreischaltung spart Energie und schont durch die Energieeinsparung auch noch die Umwelt.

Die Notabsenkung bei Motorrahmen!
Die Notabsenkung hat die Aufgabe, bei Stromausfall mittels einer eingebauten 9 Volt Batterie den Federholzrahmen, Modulrahmenrahmen in die gewünschte Stellung zurückzustellen.

Bettgestell
Das Bettgestell sollte über eine Liegefläche von 80 cm , besser 90 cm Breite verfügen. Die passende Länge errechnet sich aus Ihre der Körpergröße plus 10 cm, wobei Menschen unter 1,90 m auch mit dem Standmass von 2 Meter gut bedient sind.